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Warum wir nicht jede Woche dasselbe anbieten

Wer regelmäßig bei uns einkauft, kennt das vielleicht: Manche Dinge gibt es eine Zeit lang, dann verschwinden sie wieder. Dafür taucht plötzlich etwas anderes auf, das vorher noch nicht im Regal lag.

Das ist kein Zufall – und auch kein besonders ausgeklügelter Verkaufsplan.

Es liegt schlicht daran, dass wir uns beim Einkauf ein Stück weit danach richten, was gerade wächst, geerntet wird und in guter Qualität erhältlich ist.

Wir bestellen nicht einfach das ganze Jahr dasselbe

Eine Tomate ist für uns nicht einfach eine Tomate. Und eine Birne nicht einfach eine Birne.

Wenn im Herbst die ersten heimischen Äpfel und Birnen kommen, freuen wir uns darauf. Wenn bestimmte Gemüse auf den Feldern unserer regionalen Erzeuger reif sind, landen sie bei uns im Laden – und oft auch gleich in Ullis Küche.

So entstehen manchmal auch Dinge, die wir vorher gar nicht geplant hatten.

Die Graf-Moltke-Birnen sind ein schönes Beispiel dafür. Eine alte Birnensorte, aromatisch und mit einem ganz eigenen Charakter. Ulli hatte irgendwann die Idee, sie in ihrem Käsekuchen zu verwenden. Dazu Ricotta und etwas Kardamom – und schon war aus einer alten Birnensorte ein neuer Kuchen geworden.

Genau solche kleinen Umwege mögen wir.

Saison bedeutet nicht Verzicht

Saisonal einzukaufen wird manchmal so verstanden, als müsse man ständig auf irgendetwas verzichten.

Wir erleben es eher andersherum.

Wenn bestimmte Lebensmittel nicht das ganze Jahr verfügbar sind, freut man sich umso mehr, wenn sie wiederkommen. Der erste Spargel im Frühjahr, die ersten Erdbeeren, frische Bohnen, Tomaten aus der Region oder später die ersten Äpfel und Birnen.

Und weil nicht immer alles gleichzeitig da ist, verändert sich auch das Kochen.

Ulli schaut, was gerade in der Küche liegt, probiert etwas aus und überlegt, was daraus werden könnte. Manchmal entsteht daraus ein Gericht, manchmal ein Kuchen und manchmal einfach die Erkenntnis: Das brauchen wir gar nicht groß zu verändern. Das schmeckt auch so.

Wir wollen wissen, wo unsere Lebensmittel herkommen

Für uns gehört dazu auch der Kontakt zu den Menschen, die unsere Lebensmittel anbauen und erzeugen.

Wir arbeiten deshalb gerne mit regionalen Höfen und Erzeugern zusammen und freuen uns, wenn deren Produkte bei uns im Laden und in Ullis Küche landen.

Das bedeutet allerdings auch: Das Sortiment lässt sich nicht immer bis ins letzte Detail planen.

Wenn eine Ernte kleiner ausfällt, gibt es eben weniger davon. Wenn etwas besonders gut wächst, kann es auch einmal mehr davon geben. Und wenn eine Sorte nicht verfügbar ist, warten wir lieber, statt einfach irgendeinen Ersatz einzukaufen.

Das ist manchmal etwas weniger bequem.

Aber genau das macht für uns einen Teil von Naturkost aus.

Und deshalb darf es bei uns ruhig ein bisschen abwechslungsreich sein

Wir möchten nicht, dass unser Laden jede Woche exakt gleich aussieht.

Wir möchten, dass man beim Einkaufen immer wieder etwas entdeckt.

Eine alte Birnensorte. Ein Gemüse, das man schon lange nicht mehr gesehen hat. Etwas vom Hof aus der Region. Oder vielleicht einen Kuchen, den Ulli eigentlich nur ein bisschen verändern wollte – und der dann plötzlich ganz anders schmeckt.

Dass nicht immer alles verfügbar ist, gehört für uns dazu.

Denn Lebensmittel kommen nicht aus dem Katalog.

Sie wachsen auf Feldern, in Gärten und an Bäumen. Und manchmal bestimmt eben die Natur, was gerade auf unserem Ladentisch liegt.

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