+49 203 666707
u@provita-naturkost.de

Ein Buffet fällt nicht vom Himmel

Wenn bei einer Veranstaltung das Buffet eröffnet wird, sieht es meistens ganz einfach aus: Schöne Schüsseln stehen auf dem Tisch, alles ist appetitlich angerichtet, die Gäste greifen zu – und irgendwo dahinter hat offenbar jemand dafür gesorgt, dass alles genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist.

Ganz so einfach ist es natürlich nicht.

Ein gutes Catering beginnt lange vor dem ersten Handgriff in der Küche.

Am Anfang steht die Frage: Was soll eigentlich auf den Tisch?

Bei uns gibt es deshalb keine fertige Liste mit zehn Standardbuffets, aus der man einfach etwas ankreuzt. Wir schauen uns die Veranstaltung an: Wie viele Menschen kommen? Was ist der Anlass? Wo findet sie statt? Wie viel Zeit steht zur Verfügung? Und vor allem: Was passt zu den Menschen, die dort zusammenkommen?

Dann beginnt die eigentliche Küchenarbeit.

Saisonalität spielt dabei eine wichtige Rolle. Wir kochen mit ausschließlich Bio-zertifizierten Zutaten und schauen, was gerade verfügbar ist. Das führt manchmal dazu, dass ein geplantes Gericht noch einmal verändert wird – und manchmal entstehen gerade daraus die besten Ideen.

Danach wird gerechnet

Ein Buffet für 20 Personen ist eben nicht einfach ein Buffet für 10 Personen mal zwei.

Wie viel Gemüse brauchen wir? Wie viele Portionen lassen sich aus einem Gericht tatsächlich schöpfen? Wie viel Sauce gehört dazu? Was muss warm bleiben, was wird kalt serviert? Welche Speisen lassen sich gut vorbereiten und welche sollten möglichst frisch auf den Tisch?

Das klingt nach Mathematik.

Ist es auch ein bisschen.

Nur dass man das Ergebnis am Ende lieber essen als ausrechnen möchte.

Dann wird gekocht

Jetzt kommt der Teil, den man von außen am ehesten mit „Catering“ verbindet.

Gemüse wird vorbereitet, Saucen werden gekocht, Teige verarbeitet, Aufstriche und Salate entstehen. Manche Gerichte brauchen Zeit, andere brauchen vor allem Aufmerksamkeit. Und natürlich muss am Ende alles zusammenpassen.

Dabei denken wir auch an Menschen mit Unverträglichkeiten. Unser Ansatz ist möglichst einfach: Wenn sich ein Bestandteil vermeiden lässt, lassen wir ihn gleich im ganzen Gericht weg. So muss am Buffet nicht jeder erst überlegen, was er essen darf – und möglichst viele können dasselbe Gericht genießen.

Und dann kommt der Teil, den niemand auf dem Buffet sieht

Alles muss rechtzeitig fertig werden.

Geschirr, Schüsseln, Besteck, Gläser, Warmhaltemöglichkeiten, Transportbehälter – auch das gehört dazu. Was in der Küche fertig aussieht, muss schließlich den Weg zum Veranstaltungsort überstehen und dort noch genauso gut aussehen und schmecken.

Je nach Veranstaltung kommen außerdem Aufbau und Service dazu.

Denn ein Buffet ist nicht fertig, wenn es gekocht ist.

Es ist fertig, wenn es dort steht, wo es gebraucht wird.

Vom Geburtstag bis zur großen Veranstaltung

Catering bedeutet für uns deshalb nicht, einfach möglichst viele Portionen desselben Essens zu produzieren.

Ob privater Geburtstag, kulturelle Veranstaltung, Sommerfest oder größere Tagung: Jede Veranstaltung ist ein eigenes Projekt.

Mal geht es um ein feines Fingerfood-Buffet, mal um ein umfangreicheres Menü, mal um einen Sektempfang mit kleinen Köstlichkeiten. Die Größenordnung kann dabei sehr unterschiedlich sein – die sorgfältige Planung bleibt dieselbe.

Und genau das ist vielleicht der wichtigste Unterschied zwischen einem Buffet und einem guten Buffet:

Man merkt ihm die ganze Arbeit dahinter nicht an.

Man sieht nur das Ergebnis.

Und genau so soll es sein.

Kommentar verfassen

Nach oben scrollen