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Mönchsbart – das vergessene Frühlingsgemüse

Manchmal liegt auf dem Markt ein Gemüse, das selbst erfahrene Köchinnen und Köche kurz stutzen lässt. Dünne, lange grüne Halme, ein bisschen wie Schnittlauch, nur kräftiger. Und der Name klingt auch eher nach Kloster als nach Küche: Mönchsbart.

Dabei ist dieses Gemüse alles andere als langweilig.

In Italien kennt man Barba di frate schon lange. Dort gehört es im Frühling ganz selbstverständlich in die Küche – kurz blanchiert, mit Olivenöl, Zitrone und etwas Knoblauch. Fertig ist eine Beilage, die gleichzeitig frisch, mineralisch und leicht salzig schmeckt.

Der Geschmack erinnert ein wenig an Spinat, ein bisschen an Meer und ein bisschen an Wildkräuter. Kein Wunder: Mönchsbart wächst ursprünglich in salzhaltigen Böden entlang der Küsten.

Ein Gemüse mit Charakter

Das Besondere an Mönchsbart ist seine Struktur. Die Halme bleiben auch nach kurzem Garen angenehm knackig. Deshalb braucht er gar nicht viel Behandlung:

  • kurz waschen (in den Wurzeln versteckt sich gerne etwas Sand)
  • die dicken Wurzelenden abschneiden
  • 1–2 Minuten blanchieren oder direkt in der Pfanne schwenken

Mehr ist eigentlich nicht nötig.

Wie wir ihn gerne verwenden

Bei uns landet Mönchsbart meistens ganz schlicht in der Pfanne:
Olivenöl, eine kleine Schalotte, vielleicht ein Hauch Knoblauch – und dann der Mönchsbart nur kurz geschwenkt.

Er passt wunderbar zu:

  • Pasta
  • Kartoffeln
  • gebratenem Fisch
  • oder einfach auf einer guten Scheibe Brot mit etwas Zitronenschale

Manchmal sind es genau diese einfachen Zutaten, die in der Küche am meisten Freude machen.

Und wer ihn einmal probiert hat, versteht schnell, warum sich die Italiener jedes Frühjahr darauf freuen.

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